Hong Kong
25th Hong Kong Film Awards

Heute Abend wurden in Hong Kong die 25sten Hong Kong Film Awards vergeben. Die Hong Kong Film Awards werden auch oft als die asiatischen Oscars bezeichnet. Der große Abräumer des Abends war Peter Chan’s Musical Perhaps Love, dass in 11 Kategorien nominiert war, und 6 Auszeichnungen einstreichen konnte. Johnnie To’s Gangster Drama Election und Andrew Lau’s / Alan Mak’s Comic-Adaption Inital D wurden von ihren je 10 Nominierungen mit je 4 Auszeichnungen bedacht. Komplett leer ging Stanley Kwan’s in 6 Kategorien nominiertes Drama Everlasting Regret mit Sammie Cheng aus. Als großer Gewinner darf sich wohl Johnnie To’s Film Election bezeichnen, der in den “wichtigen” Kategorien Bester Film, Bester Regisseur, Bestes Drehbuch (YAU Nai-Hoi & YIP Tin-Shing) und Bester Darsteller (Tony Leung Ka-Fai) punkten konnte. Überraschung des Abends war für mich der hervorragende Ke Ke Xi Li – Mountain Patrol als Bester Asiatischer Film, hatte ich hier doch fest mit Smypathy For Lady Vengeance gerechnet.
Hier die komplette Liste der Preisträger:
Best Film: Election
Best Director: Johnny TO – Election
Best Screenplay: YAU Nai-Hoi and YIP Tin-Shing – Election
Best Actor: LEUNG Kar-Fai – Election
Best Actress: ZHOU Xun – Perhaps Love
Best Supporting Actor: Anthony WONG – Initial D
Best Supporting Actress: Teresa MO – 2 Young
Best New Performer: Jay CHOU – Initial D
Best Cinematography: Peter PAU – Perhaps Love
Best Editing: YAU Chi-Wai – Divergence
Best Art Direction: YEE Chung-Man and Pater WONG – Perhaps Love
Best Costume and Make Up Design: YEE Chung-Man and Dora NG – Perhaps Love
Best Action Choreography: Donnie YEN – S.P.L. / Sha Po Lang
Best Original Film Score: Peter KAM and Leon KO – Perhaps Love
Best Original Film Song: “Perhaps Love” – Perhaps Love – performed by Jacky Cheung
Best Sound Design: Kinson TSANG – Initial D
Best Visual Effects: Victor WONG, Eddy WONG and CHEUNG Chung-Wah – Initial D
Best New Director: Kenneth BI – Rice Rhapsody
Best Asian Film: Kekexili: Mountain Patrol (China)
Eine kleine Bildergalerie des roten – bzw. violetten – Teppiches gibt es hier. Der geschmackliche Ausrutscher des Abends in Sachen Garderobe darf hier – der ansonsten immer elegant gekleideten – lieblichen Zhang ZiYi zugeschrieben werden. Aber auch Gillian Chung und Karen Mok lehnen sich weit aus dem Fenster. ![]()
Weitere Bildergalerien gibt es auf sohu.com und auf tom.com.
Hong Kong Architecture
Über Chris’ Blog bin ich gerade auf die Webseite von Michael Wolf aufmerksam geworden, auf der er unter dem Titel “Architecture of Density” faszinierende Aufnahmen aus Hong Kong vorstellt. Die bedrückende Enge, die diese Fotos ausstrahlen wirkt jedoch ebenso faszinierend wie schockierend. Man beachte auch die zahllosen Klimaanlagen die an den Fassaden angebracht sind.
Dass man für so einen “Ausblick” nicht lange suchen muss, beweist eine Aufnahme aus meinem Zimmer während meines Hong Kong Aufenthalts.
Ebenfalls sehr sehenswert ist seine Fotostrekce “Hong Kong Back Door”.
Neue Ausgabe von Lonely Planet’s City Guide “Hong Kong & Macau”

Von Lonely Planet – dem Verlag für die besten Reiseführer schlechthin – gibt es seit kurzem eine neue Auflage des City Guides für Hong Kong & Macau.
Durch die übersichtliche Gliederung der Lonely Planet Reiseführer, die alles wissenswerte über die Stadt enthalten und ausführliche Informationen rund ums Thema Essen & Schlafen bieten, ist der Reiseführer für alle Hong Kong (und Macau) Reisende Pflicht.
Zu beziehen ist der Reiseführer ganz einfach über Amazon.
Die vorherige Ausgabe leistete mir sehr gute Dienste während meines Hong Kong Aufenthalts 2005.
Filmposter zu “2 Become 1″ aus MTR verbannt!

Wie kaijushakedown gestern gemeldet hat, wurde das Poster zum Film 2 Become 1 aus Hong Kongs U-Bahn – der MTR – verbannt. Der Film mit Miriam Yueng behandelt das Thema Brustkrebs, und das Poster ziert ein nackter Frauenkörper, dem eine Brust fehlt.
MTR CONTROVERSY
Hong Kong’s subway system, the MTR, is ridden by the most delicate people in the world. How else to explain the MTR’s history of banning movie posters they think will upset their riders? My favorite case was their ban on a poster of a ghost riding the MTR for Ann Hui’s VISIBLE SECRET. You’d think the MTR would love the implication that even dead people need to get around and that for the stylish and discerning spook nothing was better than the MTR. But no, they were worried their riders would be terrified at the suggestion that they might be sharing their precision personal space bubble with the living dead.
Now the MTR has banned the nipple-less poster for TWO BECOMES ONE, the pun-happy title of the new Miriam Yeung movie about breast cancer. The original title was MOURNING FOR THE BREAST which was a little too downbeat and depressing. I mean, breast cancer isn’t a country-flavored hoe-down with an all-you-can-eat buffet or anything but I’m glad to see that this flick might not be taking the position that losing a breast is necessarily followed by shaving your head, rejecting the material world, and entering a nunnery to die a sad and lonely life.
Miriam Yeung says that she’s bummed by this decision and thinks the poster is perfectly fine. The Hong Kong press, never shy about asking the important questions, asked if the naked body on the poster was hers.
“I hope I was her too! If I had that alluring figure, I wouldn’t mind flaunt it on a movie poster. Unfortunately, my body isn’t that perfect, so it would be unwise to display.”
Give her some points for being good-natured about what may be the stupidest question of 2006.
Quelle: kaijushakedown.com
Bild von mir auf Photocase.com

Vor kurzem habe ich ein paar Bilder meines Hong Kong Urlaubs auf Photocase hochgeladen. Ein Bild wurde jetzt mit der Aufnahme in die freie Bilddatenbank geadelt, und kann hier betrachtet werden.
Was ist Photocase? Photcase ist eine Fotocommunity, die hochauflösende, stylische Fotos zur freien kommerziellen und nicht kommerziellen Verwendung zur Verfügung stellt. Die Fotos selbst, stammen von den Usern der Plattform, die für Uploads mit sogenannten Downloadcredits vergütet werden.
Wenn ihr also in Zukunft irgendwo ein Bild von Hong Kong – aufgenommen vom Victoria Peak – seht, handelt es sich vielleicht um meine Aufnahme.
Welcome 2006

Ich möchte an dieser Stelle allen Freunden, Bekannten und Verwandten und jedem der sich sonst noch hierher verirrt ein glückliches, gesundes und vor allem friedvolles Jahr 2006 wünschen!
In Hong Kong fand auch heuer zum Jahreswechsel wieder der berühmte Times Square Apple Countdown statt.
Count Them Apples
That enormous television in Times Square will finally be put to good use, helping to ring in the New Year at the Times Square Apple Countdown. Stilt walkers and Canto-pop stars will entertain the crowds while dancing girls in colorful costumes shimmy their way around the square. Everyone who attends will receive party favors so they can toot their horns come 2006. And for those looking for a bit more action, indulge in the New Year’s Eve games to win shopping vouchers for the Times Square Mall.
Quelle: HK-Weekend
Hongkong: DVD Süchtig goes Hong Kong
Chris hat von seinem Blog aus auf meinen Hong Kong Reisebericht verwiesen. Das bringt mich jetzt etwas unter Zugzwang, meinen noch nicht beendeten Reisebericht zur vervollständigen.
Die teuersten Einkaufsstraßen der Welt
Da logierten wir während unseres Urlaubs in Hong Kong im Stadteil Causeway Bay ja richtig günstig
. Die Ladenmieten in diesem quirligen Stadtteil gehören mittlerweile – so schreibt spiegel.de heute – zu den zweitteuersten der Welt. Davor rangiert lediglich die 5th Avenue in New York.
Die Ladenmieten in den Shopping-Straßen steigen weltweit an. Besonders hoch sind Kosten laut einer aktuellen Studie in New York, Hongkong und Paris. Aber auch in Deutschland gibt es ziemlich teure Top-Lagen.
Frankfurt am Main – In Münchens Kaufinger Straße zahlen Ladenbesitzer im Monatsschnitt 250 Euro pro Quadratmeter. Im Mietranking “Main Streets Across the World” des US-Immobilienberaters Cushman & Wakefield Healey & Baker (C&W/H&B) liegen die Bayern damit auf Rang neun der weltweit teuersten Einkaufsstraßen.
An der Spitze stehen die 5th Avenue in New York (963,20 Euro pro Quadratmeter), die Causeway Bay in Hongkong (802,09 Euro pro Quadratmeter) und der Champs Elysées in Paris (552,30 Euro pro Quadratmeter).
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Parting Thoughts on Hong Kong (香港)

Wenn ich die letzten beiden Wochen in einem Wort beschreiben müsste, wäre geil wohl noch untertrieben. Hong Kong ist die vielseitigste und facettenreichste Stadt, die ich bis jetzt gesehen habe – okay, das waren bis dato nicht allzuviele. Der Mix zwischen Ost & West, Weltstadt & Fischerdorf sowie Wolkenkratzer & Natur hinterläßt einen unglaublichen Eindruck, denn man (imho) nirgends sonst auf der Welt finden kann.
Meine ganz persönlichen Hightlights waren der Blick vom Victoria Peak (und nochmal), die unzähligen Fahrten mit der Star Ferry und das Chi Lin Kloster. Aber auch alles andere wird mir noch lange in Erinnerung bleiben und das eine oder ander Mal ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, wenn beispielsweise wieder ein HK-Movie im DVD-Player landet und ich mir in Gedanken sagen kann “Been there, done that!”.
Abschließend bleibt mir nur zu sagen “bis bald!”, denn Hong Kong wird mich definitiv wiedersehen. Und irgendwann muss ich ja auch noch die restlichen angestrichenen Sachen in meinem Reiseführer erledigen.
Abschied und Rückflug
Als ich mein Gepäck im Hostel holte, wurde ich vom Manager noch herzlich verabschiedet, und aufgefordert, doch mal wieder zu kommen. Und Hong Kong wird mich definitiv wieder sehen.
Mit dem Airport-Express-Bus A11 ging es zum Flughafen. Etwas wehmütig blickte ich aus dem Fenster als Causeway Bay, Wan Chai, Admiralty, Central und schließlich Sheung Wan an mir vorbeizogen. Durch den Western Harbour Crossing (西區海底隧道) Tunnel ging es nach Kowloon, Tsing Yi und schließlich über die Tsing Ma Brücke (青馬大橋) nach Lantau zum Hong Kong International Airport auf Chek Lap Kok.
Nachdem ich eingecheckt und meinen zwischenzeitlich 24kg schweren Rucksack – der beim Abflug nur 17kg wog – aufgegeben hatte, verfolgte ich bei einem Kaffee die Nachrichten auf CNN (Flutkatastrophe in New Orleans) und wartete auf meinen Abflug.
Nachdem ich die Taschen- und Passkontrolle hinter mich gebracht hatte (In Hong Kong darf das Notebook in der Tasche bleiben
) wurde ich noch zweimal interviewt. Das erste mal direkt nach der Passkontrolle, wo eine Mitarbeiterin des Tourismusbüros wissen wollte wie lange ich in Hong Kong verweilte, wo ich wohnte und dazu noch ein paar persönliche Angaben. Mit der flughafeneigenen U-Bahn ging es zu meinem Abfluggate, wo ich dann ein zweites Mal – etwas detaillierter – über meinen Aufenthalt in Hong Kong befragt wurde. Wie lange war ich hier? Habe ich etwas eingekauft, und wenn ja was? War ich mit dem Service allgemein zufrieden? Welche Sehenswürdigkeiten habe ich besucht? Hier konnte ich bis auf ein zwei Ausnahmen alles auf ihrer Liste bejahen
. Und so weiter! Lohn der Mühe war eine nette Anstecknadel, die ein Löwenkopf – wie er beim Lion Dance zu sehen ist – zierte.
Als ich dann im Flugzeug saß, und die Maschine pünktlich um 23.10 Uhr abhob hieß es 12 Stunden und 25 Minuten Rückflug nach Deutschland, die ich größtenteils schlafend verbrachte.
Nach Passkontrolle und Abholung meines Gepäcks in München ging es vorbei an der um 5.30 Uhr morgens noch unbesetzten Zollstelle. Jetzt ersetzte ich erstmal die HK$ in meinem Geldbeutel – von denen nicht mehr viel vorhanden war – durch Euros.
Mit der S-Bahn fuhr ich zum Hauptbahnhof und von dort aus mit der Bahn weiter nach Augsburg/Meitingen wo mich meine Eltern abholten. Zwei Dinge schockierten mich an Deutschland dann doch. A) Die exorbitant hohen Preise des öffentlichen Nahverkehrs und B) der Dreck der überall herumlag. Beides absolut kein Vergleich zu Hong Kong.